Geschichte und Entwicklung: Schmiedeeiserne Zäune Polen

Schmiedeeiserne Zäune Polen: Sie sind robust und dennoch kostengünstig und erfreuen sich dank ihrer zahlreichen Vorteile auch hierzulande wachsender Beliebtheit. Wenn Sie sich für einen schmiedeeisernen Zaun entscheiden, erhalten sie ein langlebiges und bewährtes Material, das in unserer Geschichte schon seit sehr langer Zeit genutzt wird. Wir haben hier einen Überblick über die wichtigsten Entwicklungen zusammengestellt.

Frühe Eisenzeit: Die Anfänge

Bereits in der Antike entdeckte die Menschheit Schmiedeeisen für sich. Wie der Name schon verrät, entdeckte man in der Eisenzeit zum ersten Mal, dass aus Erz schmiedbares Eisen hergestellt werden konnte. Dafür nutzten die Menschen einen Rennofen, in dem das Erz in flüssige Schlacke und anschließend festes Eisen umgewandelt wurde. Wie man flüssiges Eisen herstellte, wusste man damals noch nicht, weshalb der entstandene Eisenschwamm ausgeschmiedet wurde, um überflüssige Schlacke zu entfernen. Dieser Werkstoff kam dem heutigen Stahl schon recht nah.

Hochmittelalter: Die Herstellung von Gusseisen wird möglich

Im Hochmittelalter kamen dann auch Hochöfen zum Einsatz, in denen Gusseisen hergestellt werden konnte. Dieses ist allerdings nicht schmiedbar, da es zu spröde ist und wird deshalb vom Schmiedeeisen abgegrenzt.

Neue Verfahren: Starker Fortschritt im 19. Jahrhundert

Mit dem Puddelverfahren konnte endlich robustes, schmiedbares Schmiedeeisen hergestellt werden, das unter anderem für die Konstruktion des Eiffelturms eingesetzt wurde. Optimiert wurde die Herstellung durch die Entwicklung der Siemens-Martin-, Thomas- und Bessemer-Verfahren.

Das heutzutage hergestellte schmiedbare Eisen wird als Stahl bezeichnet und entweder mit dem LD-Verfahren oder im Lichtbogenofen hergestellt. In der Regel wird der Werkstoff mit einer Feuerverzinkung besonders korrosionssicher gemacht.