Düngemittelverordnung: Rechtsgrundlagen für den Einsatz von Dünger

Düngemittel versorgt Pflanzen mit Nährstoffen und Mineralien, sodass diese besser wachsen und die Ernte erfolgreich ausfällt. Alternativ werden sie auch für den Betrieb von Biogasanlagen genutzt. Düngemittel können organisch sein, werden häufig aber auch industriell hergestellt und dabei entstehen auch schadhafte Schwermetalle, die in den Boden gelangen. Deshalb existiert eine Düngemittelverordnung, die dafür sorgt, dass dies nicht übermäßig geschieht. Wollen Sie Düngemittel nutzen, gibt es einige rechtliche Aspekte, die Sie bedenken müssen.

Anforderungen an die Düngemittel

In Deutschland und auch auf EU-Ebene darf nicht jeder Dünger eingesetzt werden, denn er muss den Anforderungen der Düngemittelverordnung entsprechen. Die Düngemittel dürfen keine negativen Auswirkungen auf den Naturhaushalt, sowie die Gesundheit von Menschen und Tieren haben, damit sie zugelassen werden können.

Die deutsche Düngemittelverordnung legt beispielsweise eine Obergrenze für enthaltene Schwermetalle und andere Schadstoffe fest und gibt an, mit welchen Informationen Düngemittel gekennzeichnet werden müssen. Ähnliches gilt für die Verordnung auf europäischer Ebene.

Anwendung der Düngemittel

Hier sind verschiedene Dinge zu beachten: Gute fachliche Praxis ist eine wichtige Voraussetzung. Das bedeutet, dass Anwender bestimmte Grundsätze des Tier- und Umweltschutzes einhalten, die entweder wissenschaftlich bestätigt, erfahrenen Anwendern bekannt oder von amtlicher Beratung empfohlen sind. „Gute fachliche Praxis“ im Bereich der Düngemittel bestimmt in Deutschland die Düngemittelverordnung.

Beim Einsatz von Düngemitteln ist es wichtig zu beachten, dass diese nicht der Natur und der Umwelt schaden. Um Probleme und Schwierigkeiten zu vermeiden, kommt hier die Düngemittelverordnung zum Einsatz, denn diese bestimmt genau, welche Düngemittel schädlich sind, welche Düngemittel genutzt werden dürfen und wie diese einzusetzen sind.